Die Digitalisierung ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts, sondern seit den 90er Jahren längst Realität. Ein Zurück ist ausgeschlossen. Umso erstaunlicher ist es zu sehen, wie langsam Politik und Wirtschaft auf den revolutionären Wandel reagieren. Der Anschluss wurde verpasst – und nun macht sich Panik breit.

Das Zeitalter der Digitalisierung stellt die Arbeitswelt vor neue Herausforderungen. KAOS Coaching & Development begleitet Menschen, Teams und Unternehmen dabei, diese Herausforderungen aktiv zu gestalten und nachhaltig zu meistern.

Dynamik, Komplexität und Disruption

Die Welt wird gleichzeitig dynamischer und komplexer. Die Konkurrenz besteht nicht mehr nur aus Unternehmen der gleichen Branche. Durch disruptive Innovationen gelingt es vermeintlichen Underdogs, etablierte Marktführer vom eisernen Thron zu stoßen. Erinnert sei hier an die Erfindung des Smartphones und den schmerzlichen Weckruf des jahrelangen Handy-Weltmarktführers Nokia. Das Silicon Valley ist zu einem Schlagwort für Technologien der Zukunft geworden – und für neue Formen der Zusammenarbeit. Die Weltrangliste umsatzstarker Unternehmen ist heute von Namen geprägt, die vor zwanzig Jahren noch nicht einmal existierten.

Mit digitalen Plattformen können tech-affine Start-Ups ganze Branchen ins Wanken bringen. Bekannte Beispiele sind Amazon und der deutsche Buchhandel, airbnb und die Hotellerie, Uber und die Taxibranche. Diese Liste lässt sich heutzutage weitläufig fortführen.

Natürlich muss man nicht alles gutheißen was auf den Markt kommt – wer sich jedoch heute noch überraschen lässt von derartigen Innovationen ist selbst schuld. Amazon verkauft seit 1995 Bücher online. Der Protest des deutschen Einzelhandels gegen die Übermacht des amerikanischen Konzerns kam also 2017 reichlich spät. Die Branche hat die digitale Bewegung unterschätzt und es schlicht und ergreifend versäumt, die eigenen Geschäftsmodelle rechtzeitig anzupassen. Ein typisches Problem traditioneller Unternehmen, die seit Jahrzehnten erfolgreich auf evolutionären Wandel setzen und deren Prozesse nicht auf revolutionäre Veränderungen ausgerichtet sind.


virtuell lila kleinVirtuelle Zusammenarbeit

Virtuelle Zusammenarbeit hat nichts mit Zukunftsmusik zu tun, sondern ist heute an fast jedem Arbeitsplatz bereits harte Realität. Wer zum großen Teil über Telefon, Email oder Chat kommuniziert (also nicht „face-toface“), der arbeitet virtuell. Dafür ist keine interkontinentale Zusammenarbeit nötig – oft genügt schon, dass der Kollege im Nachbarbüro oder im anderen Stockwerk sitzt.

Moderne Kommunikationstechnologien ermöglichen das Arbeiten unabhängig vom Ort und festen Zeiten. Die klassische deutsche Präsenzkultur, bei der Leistung noch nach der Formal „Arbeit geteilt durch Zeit“ gemessen wird, steht dem weiterhin entgegen. Doch auch in deutschen Unternehmen hält das virtuelle Arbeiten Einzug – ob gewollt oder nicht. Aus den meisten Büros sind Email, Telkos oder sogar Videokonferenzen nicht mehr wegzudenken. Die alleinige Einführung neuer Kommunikationstechnologie befähigt jedoch noch lange niemanden zu effektivem virtuellen Arbeiten.

Virtuelle Arbeit – radikal unterschätzt

Flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice-Lösungen und internationale Standorte intensivieren den Grad der virtuellen Zusammenarbeit. Der Übergang verläuft schleichend – die Konsequenzen sind jedoch revolutionär und werden von den meisten Unternehmen radikal unterschätzt. Im virtuellen Raum wird anders kommuniziert, anders motiviert, kollaboriert und vor allem: Virtuelle Teams werden anders geführt. Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, virtuelle Zusammenarbeit ganzheitlich zu integrieren und die dafür nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dabei geht es schon lange nicht mehr um das OB, sondern um das WIE. Virtuelle Zusammenarbeit ist kein vorübergehender Trend – sie ist die heutige und die künftige Form der Zusammenarbeit.

Mit der alleinigen Einführung neuer Medien und kostspieliger Programme für Email, Telefon- oder Videokonferenzen ist es lange nicht getan. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, mit diesen Systemen eine effiziente Kommunikationskultur zu etablieren.

persönlicher Kontakt

In den meisten Unternehmen kommen virtuelle Kommunikationsmittel selbstverständlich – aber völlig unreflektiert zum Einsatz. Dadurch entsteht oft großer Unmut. Insbesondere geht der persönliche Kontakt verloren. So beschweren sich Mitarbeiter über leere Büros, weil die Kollegen im Home Office sitzen. Langatmige Telefonkonferenzen, bei denen die Teilnehmer nach dem Einwählen sofort auf „mute“ schalten, sich berieseln lassen und nebenbei ihrer Arbeit nachgehen, sind sicherlich nicht zielführend. Und komplexe Diskussionen per Email auszutragen, erleichtert Kommunikation keinesfalls.

Virtuell Arbeiten: eine echte Chance

KAOS Coaching & Development unterstützt Sie dabei, Ihre Mitarbeiter für die Herausforderungen moderner Kommunikation sensibilisieren. Konkret heißt das, ihr eigenes Kommunikationsverhalten zu reflektieren, die Chancen und Stolpersteine virtueller Kommunikation kennenzulernen und neue Medien effizient einzusetzen.

Die neuen Medien bieten eine große Chance, unser Leben und unsere Kommunikation zu verbessern und zu vereinfachen. Home Office bietet beispielsweise vielen Menschen die Möglichkeit, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Dabei geht es zum einen um die Kinderbetreuung – andererseits aber auch um die Pflege von Angehörigen. Gerade in Zeiten des demographischen Wandels sind das beides Themen, die nicht nur einzelne, sondern unsere Gesellschaft betreffen. Gerade deshalb ist es entscheidend, hierfür nachhaltige und für Mitarbeiter und Unternehmen passende Lösungen zu finden. KAOS Coaching & Development begleitet Sie dabei gerne.