Interkulturell

In Zeiten von Globalisierung und europäischem Binnenmarkt sind interkulturelle Teams immer häufiger anzutreffen. Unsere Gesellschaften werden bunter und so auch die Belegschaften in den Unternehmen. In Zeiten des Fachkräftemangels werden gezielt Experten aus dem Ausland angeworben. Besonders eindrücklich ist das derzeit in der deutschen  IT-Branche der Fall.

Die gemeinsame Arbeitssprache Englisch scheint dann genauso selbstverständlich wie Offenheit und Toleranz den neuen Kollegen gegenüber. Interkulturelle Kompetenz geht jedoch weit darüber hinaus und fängt bei einem selbst an. Unterschiedliche Kulturen im Team zu integrieren, hat Auswirkungen auf die Teamkultur. Und die gilt es, gezielt zu fördern und zu pflegen. Das geschieht nicht von selbst, sondern erfordert harte Arbeit. Diese zahlt sich definitiv aus. Wer frühzeitig in die Kultur seine Teams investiert, kann sich später umso stärker auf das Ergebnis konzentrieren. Wird die Kulturarbeit versäumt, so fällt das im Nachhinein auf die Füße. Und ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen, wird es wirklich anstrengend.

interkulturell & virtuell

Interessant wird es, wenn ein Team über verschiedene Standorte verteilt arbeitet. Dann sind interkulturelle auch zugleich virtuelle Teams. Oft erlebe ich, dass über die Kollegen am anderen Standort geschimpft oder gewitzelt wird. „Die Amerikaner haben einfach ein laxere Arbeitsweise“. „Die Spanier arbeiten nicht so genau“. „Die Engländer geben uns die benötigten Informationen nicht weiter“. „Die Chinesen verstehen unsere Prozesse nicht“. Das ist gefährlich – denn so entstehen kulturelle Vorurteile, die oft überhaupt nichts mit der Kultur an sich zu tun haben.

Meist wird der Unmut dadurch erzeugt, dass das standortübergreifende Team nicht ganzheitlich entwickelt wurde und somit regionale Subkulturen entstehen die dann zueinander in Konkurrenz treten. Das ist energieraubend und wirkt sich in der Regel sehr negativ auf das Arbeitsergebnis aus.

In einer maßgeschneiderten Teamentwicklung lernen Ihre Mitarbeiter die Vielfalt, die Werte, die Erfahrungen und Stärken jedes einzelnen zu erkennen und zu schätzen. Es entsteht ein gemeinsamer (überregionaler) interkultureller Teamgeist mit klaren Rollen, Aufgaben und Prozessen, mit Verständnis füreinander und Wertschätzung für Unterschiedlichkeiten. So wird aus einem interkulturellen Team ein Spitzenteam.